BücherboXX Europa II

Die BücherboXX Europa II steht seit dem 30. 11. 2018 am Gierkeplatz 1, in 10585 Charlottenburg-Wilmersdorf direkt vor dem Oberstufenzentrum Kraftfahrzeugtechnik in unmittelbarer Nachbarschaft des „Puppentheater Berlin„. Sie kam von der Hochschule Zittau/Görlitz und wird in einiger Zeit nach Posen weiter „wandern“.

Foto: Vor dem OSZ hier mit der Chefin der Verwaltung Cornelia Bobe. Die Erprobung dient auch dem Zweck, die Akteure „vor Ort“ zu ermutigen, eigene dauerhafte BücherboXXen mit Auszubildenden und Anwohnern zu gestalten.

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Ein neuer Standort in Posen

Die „Nachhaltige BücherboXX Europa II“ kommt nach Posen, zunächst direkt vor die Berufsschule „Zespół Szkół Budowlanych im. Rogera Sławskiego“, später auch an mehrere Orte in der Stadt.

Das haben der Schulleiter Arkadiusz Dratwa, Vizeleiterin Monika Przybysz, Maciej Jóźwiak und Konrad Kutt (INBAK) am 23. November 2018 vereinbart (im Foto mit dem Roll-Up). Und es passt genau zur UN-Klimakonferenz vom 2. bis 14. Dezember 2018 in Kattowitz (COP 24). Schließlich ist diese BücherboXX wegen ihres gesamten Konzepts ein kleiner, aber unübersehbarer Beitrag zum Klimaschutz, der im wahrsten Sinne des Wortes „Schule“ gemacht hat. Die „Nachhaltige BücherboXX“ als ein Projekt der beruflichen Bildung steht auch auf der Tagesordnung des „Runden Tisches Berlin-Posen“ am 3. 12. 2018 im West-Institut in Posen (Instytut Zachodni).

Allerdings: Aus logistischen Gründen legt die BücherboXX auf ihrem Weg von der Hochschule Zittau/Görlitz noch einen Halt in Berlin ein, nämlich am Oberstufenzentrum Kraftfahrzeugtechnik. Für wie lange, ist noch offen.

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Vom Bibliothekskongress Breslau ins Buch

Zur Erinnerung:
Die Nachhaltige BücherboXX war beim Weltkongress der Bibliotheken 2017 in Breslau. Dort wurde von Konrad Kutt die BücherboXX in einem Vortrag vorgestellt.

Nun ist  bei de Gruyter ein Buch erschienen, das die besten Beiträgen des ENSULIB Satellite Meeting 2017 in Berlin, der Open Session der Abteilung ENSULIB/Public Libraries auf der IFLA-Konferenz 2017 in Polen und dem IFLA Green Library Award 2017 in diesem Buch versammelt. Alle Artikel sind auf Englisch verfasst und – tusch! – die BücherboXX ist dabei: The BookboXX. A Sustainable Street Library by Konrad Kutt, p. 94 – 102.

Going Green: Implementing Sustainable Strategies in Libraries Around the World. Buildings, Management, Programmes and Services
Hrsg. v. Hauke, Petra / Charney, Madeleine / Sahavirta, Harri
Reihe: IFLA Publications 177

Der Blick ins Buch geht über diesen Link

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Conrad Felixmüller am 29. Oktober 2018

Alle denken nur an BücherboXX …

Doch jetzt wurden zwei andere Ereignisse ideal zusammengebracht: Anbringung einer Gedenktafel am Haus Rönnestraße 18 in Charlottenburg und eine Vernissage mit 25 druckgraphischen Arbeiten von Felixmüller im Salon KunstStücke Grunewald (Konrad und Gaby Kutt). Dazu gehörten zwei sich ergänzende Vorträge: Erlebnisbasierte Erzählungen des Druckers Jürgen Wilke und die kunsthistorische Analyse des Werks von Felixmüller von Dr. Miriam-Esther Owesle. Hinzu kamen einfühlsame Worte der Enkelin von Felixmüller, Susanne Leister. Die politische und erinnerungskulturelle Einordnung übernahmen Heike Schmitt-Schmelz, Stadträtin im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und BVV-Vorsteherin Annegret Hansen. Der Stettiner Saxophonist und Germanistik-Student, Przemysław Czaplicki, spielte im Hintergrund unaufdringlich und begeisterte.

Gemeinsam zur Gedenktafel: (v.l.) Konrad Kutt, Kulturstadrätin Heike Schmitt-Schmelz, Bezirksverordneten-Vorsteherin Annegret Hansen (beide SPD), Felixmüller-Enkelin Susanne Geister und Hans-Jürgen Gottlieb Wilke, der die Werke Felixmüllers noch zu dessen Lebzeiten druckte. Bild: © Carolin Brühl

Gemeinsam zur Gedenktafel: (v.l.) Konrad Kutt, Kulturstadrätin Heike Schmitt-Schmelz, Bezirksverordneten-Vorsteherin Annegret Hansen (beide SPD), Felixmüller-Enkelin Susanne Geister und Hans-Jürgen Gottlieb Wilke, der die Werke Felixmüllers noch zu dessen Lebzeiten druckte. Bild: © Carolin Brühl

Aus der Berliner Morgenpost, die über die Gedenktafel berichtet ist auch das Bild, das Sie eingangs sehen.

… letztendlich passt das alles prima in die Erinnerungskultur rund um die BücherboXX am Gleis17.

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Berlin-Breslau. Der Interkulturelle Dialog kommt in Fahrt.

Die deutsch-polnische BiblioboXX in Breslau hat zum 5. Mal ihren Standort gewechselt. Sie steht jetzt in einem Schul- und Weiterbildungszentrum in der Ul. Swoboda 73, nicht weit vom Bahnhof entfernt. Die Einweihung am 18. Oktober 2018 war ein großes Ereignis für Lehrer und Schüler (Foto).

Im Rahmen des „Runden Tisches Berlin-Breslau“, der von Herrn Dr. Schweppe (Berlin) und Herrn Jan Wais (Wrocław [Breslau]) geleitet wird (am 19. 10. 201) wurde der Dokumentarfilm des Besuchs einer Delegation aus Breslau in Berlin vom 10. – 12. 9. 2018 gezeigt (Uraufführung), den man sich jetz auf Youtube ansehen kann:

Ausgehend von der BiblioboXX bestand das Interesse darin, Erfahrungen im Umgang mit Vielfalt und Fremdheit kennenzulernen, um den interkulturellen Dialog auch in Breslauer Schulen besser zu beherrschen. Damt wurden weitere Grundlagen für ein künftiges kooperatives Projekt geschaffen.

Ein Gegenbesuch in Breslau wurde für den 28. – 30. November 2018 vereinbart.

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Professor Dr. Wolfgang Lempert (1.4.1930 – 9.10.2018)

Im Gespräch mit Professor Rauner (Feb. 2017)Wolfgang Lempert, einer der großen Soziologen und Berufspädagogen ist gestorben. Er war Anfang der 70er Jahre mein Lehrer an der Freien Universität Berlin. Ich lernte von ihm, wie Theorie, berufliche Praxis und Politik zusammen gedacht  werden müssen. Berufliche Autonomie, Emanzipation  und gesellschaftliche Demokratisierung waren die Leitmotive. Sie führten zu der für mich tragenden Forschungsmethode der „wirklichkeitsverändernden Modellversuche“ und schließlich zum Postulat der „nachhaltigen Entwicklung“. Ich bin sehr traurig und dankbar.

Im Februar 2017 hatten wir ihn noch zu einem Gespräch mit Professor Rauner und einer szenischen Lesung seines Aufsatzes „Feilen bis einem die Hände abfallen“ eingeladen (Foto links oben im Gespräch mit Prof. Rauner). Ausflüge im Rollstuhl führten auch zur nahegelegenen BücherboXX (Foto rechts September 2017), die er als technisch-soziales Gesamtkunstwerk bewunderte.     Konrad Kutt

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Anlässlich des Gedenkens an Fritz Stern

Im Rahmen einer würdigen Feierstunde hat der Breslauer Stadtpräsident Rafal Dutkiewicz  am 10. Oktober 2018 die von Barbara Olech gestaltete Bronzebüste des Historikers Fritz Stern (1926 – 2016) der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften übergeben.

„Die junge polnische Bildhauerin hat ihm einen ironischen Zug gegeben. So hält die Bronze-Büste Fritz Sterns von Barbara Olech, die am Mittwoch in der Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt aufgestellt wurde, den lebhaften, stets freundlich zugewandten Charakter in Erinnerung, der den vor zwei Jahren in New York verstorben Historiker auszeichnete. Der Kopf setzt aber auch ein Zeichen: Entstanden auf Initiative der Stadt Wroclaw, bekräftigt er die Verbundenheit von Breslau, Sterns Geburtsort, mit Berlin.“ Weiterlesen im Tagesspiegel vom 12. Oktober 2018.

Diese Gelegenheit nutzte Konrad Kutt zu einem Interview mit dem Stadtpräsidenten. Er knüpfte dabei an einen Artikel im Berliner Tagesspiegel vom 20. Juni 2018 *) an, in dem Dutkiewicz von der Bedeutung der Bildung und des „multikulturellen Dialogs“ sprach. Der ganz praktische Hintergrund für dieses Gespräch ist die erneute Umsetzung der deutsch-polnischen BücherboXX in Breslau vom Willy-Brandt-Zentrum zum Zentrum für Lehrerfortbildung und die damit verbundenen Überlegungen zu einem bilateralten Fortbildungsprojekt für Lehrerinnen und Lehrer zur Förderung der interkulturellen Kompetenz im Umgang mit Vielfalt und Fremdheit.

*) Interessant auch in Bezug auf den Überbegriff „Europa, nimm eine Dusche!“, in dem Breslaus Präsident Rafal Dutkiewicz über die europäische Identität seiner Stadt und die Wehrhaftigkeit von Politik spricht: „Politik ist die Fähigkeit, Möglichkeiten zu schaffen. Dazu müssen Politiker Visionen liefern. Breslau ist Beispiel einer solchen Vision. Seine Identität ist eine zutiefst europäische – lokal und zugleich universell. Nun wird sie bedroht. Eine braune Welle rollt durch Europa. Was tun? Die Nationalismen sind wie ein fieser Schweißgeruch. Wer hart arbeitet, muss ihn abwaschen. Deshalb rufe ich aus Breslau: Europa, nimm eine Dusche!“

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