2.09.2018 | Einladung StoryboXX

Seit Ende Juli steht sie nun auf dem Tempelhofer Feld: die StoryboXX! Mit einer offiziellen Eröffnungsparty möchten wir uns bei allen bedanken, die den Weg bis hierher mit uns gegangen sind. In ungezwungener Atmosphäre, mit dem Team von Field Trip, Euch und Menschen vom Feld feiern wir einen Nachmittag lang unser Projekt zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Tempelhofer Feldes.

Kommt zur unserer großen Sause: Eröffnungsfeier der STORYBOXX!
Sonntag, 2. September 2018
16h – 20h bei der StoryboXX (Allmende Kontor Gemeinschaftsgärten, Tempelhofer Feld).

Wir weihen die StoryboXX mit Musik, Getränken, Geschichten… und noch viel mehr ein!

Die StoryboXX ist Teil des Field Trip Dokumentarfilm-Projekt. Alle Infos unter https://fieldtrip.berlin :: Facebook zum Teilen.

Hier gibt es paar Eindrücke vom Eröffnungstag …

 

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Das Tempelhofer Feld hat wieder eine BücherboXX

Eva rechts & Svenja links im Bild

Die BücherboXX Europa I wanderte am 23. Juli 2018 vom beschaulichen Leon-Jessel-Kiez in Wilmersdorf zum pulsierenden, kreativen Tempelhof Feld (Neukölln).
Hier ist die BücherboXX Teil eines historisch-künstlerischen Dokumentar-Projekts und entwickelt sich – einmalig für Berlin – zu einer StoryboXX weiter.
Sie wird mit einer Hör-BoXX ausgestattet, mit der Kurzgeschichten zum Feld „hörbar“ gemacht werden. Gleichzeitig kann der Besucher über eine 0800-er Nummer eine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen und Meinungen aufsprechen. Mehr noch als das Geben und Nehmen von Büchern wird es darum gehen, das Erinnerte und die Gedanken zur Sprache zu bringen.

Verantwortlich für das partizipative Projekt „Field-Trip“ sind u. a.: Eva Stotz und Svenja Klüh, siehe auch auf der Website des Projektes.

Die BücherboXX Europa I steht am Eingang der Gemeinschaftsgärten „Allmende Kontor“, wo vor einigen Jahren bereits die BücherboXX Luftbrücke stand, die sich nur 500 m Luftlinie entfernt auf dem Herrfurthplatz größter Beliebtheit erfreut.

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Interview zur BücherboXX mit Berlins Kultursenator

Der Berliner Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer, stellt sich den Fragen von Konrad Kutt zur Nachhaltigen BücherboXX.

Foto: © SenKultEuropa, EU

1. Die BücherboXX Europa hat mehrere Monate in Ihrer Senatsverwaltung für Kultur und Europa gestanden, jetzt haben Sie auch die deutsch-polnische BiblioboXX in Breslau (Wrocław) besucht. Welches ist Ihr genereller Eindruck, welche Verbindungen kommen Ihnen in den Kopf?

A.: Die BücherboXX Europa wurde in unserer Senatsverwaltung sehr gut angenommen – von den Kolleginnen und Kollegen, aber auch von anderem Publikum, das hier ins Haus kommt. Das Motto „Bücher verbinden Europa“ gefällt mir sehr gut, denn Bücher erzählen uns etwas über das andere Land, die Menschen, über Bücher kann man sich austauschen, diskutieren, streiten, lachen. Man kann sie weitergeben, ausleihen. Und genau dieses kommunikative Element ist es ja auch, das die BücherboXX fördern möchte.

2. Das vorherrschendes Thema heißt Digitalisierung. Dagegen hat es das Buch als traditionelles europäisches Kulturgut schwer. Stadtbüchereien verschwinden, das Buch ist nicht mehr sichtbar, die Fähigkeit zum Lesen schwindet mehr und mehr. Kann die BücherboXX an der Straßenecke diesen Trend aufhalten?

A.: Ich glaube, dass die BücherboXX ihren Teil dazu beiträgt, dass das Buch weiterhin ein zentrales Medium bleibt. Ganz so schwarz würde ich die Entwicklung des Buches allerdings nicht zeichnen: Obwohl das Buch in einem zunehmenden Wettbewerb mit anderen Medien um die Zeit und Aufmerksamkeit der Menschen steht, behauptet es sich doch in der Medienlandschaft. Das zeigen auch die Zahlen, die zum Buchmarkt in Deutschland vorliegen.

3. Auszubildende und Berufsschüler/innen sind am Aus- und Umbau einer BücherboXX in mehreren Gewerken maßgeblich beteiligt. Die BücherboXX versteht sich als berufspädagogisches, nachhaltiges, kulturelles und politisches Projekt. Welche Rolle spielen Ihrer Meinung nach diese Kompetenzen in der Berufsausbildung?

A.: Das war ja eines der Anliegen des Projektes BücherboXX Oder-Partnerschaft, diese Kompetenzen an Zielgruppen zu vermitteln, die möglicherweise nicht so viele Berührungspunkte mit dem Nachbarland haben. Ich denke, dieser grenzüberschreitende Dialog, der Aufbau interkultureller Kompetenzen und auch das Wissen über die Vergangenheit sind ganz wichtige Elemente. Und das Thema Nachhaltigkeit sollte natürlich sowieso dazu zählen, in einer Zeit, in der immer noch zu viel unreflektiert weggeworfen wird.

4. Man spricht heute von der Wiederentdeckung der Straße im Sinne einer kulturellen und kommunikativen, gemeinschaftsbildenden Aneignung durch Bürger. Die frei zugängliche BücherboXX ist als eine Bibliothek an der Ecke oder im Kiez gedacht. Hat sie gegen die Vormacht von Konsum, Auto und Beschleunigung überhaupt eine Chance?

A.: Sicherlich ist es auch wichtig, die BoXX in regelmäßigen Abständen zu „beleben“, z.B. durch Veranstaltungen oder kulturelle Events vor Ort.

Breslau Einweihung BiblioboXX in Schule N. 5

5. Sie haben in einem Salongespräch am 25. März 2018 im Oppenheim-Haus in Wrocław von der Bedeutung des Kultur- und Kreativsektors im Rahmen der Transformation als einer Bewegung „von unten“ gesprochen. Wie ordnen Sie die BiblioboXX in diesen Prozess ein?

A.: Die BiblioboXX, d.h. die BücherboXX Oder-Partnerschaft, ist ein gutes Beispiel dafür. Sowohl was den Entstehungsprozess angeht – der gemeinsame Umbau durch polnische und deutsche Jugendliche – als auch was die weitere Entwicklung angeht. Über die Wanderschaft der BiblioboXX durch die Region der Oder-Partnerschaft sind vielfältige Kontakte entstanden, die auch für andere kulturelle Projekte genutzt werden können.

6. Presse und Fernsehen sowie die sozialen Medien in Polen haben über die Aufstellung der BiblioboXX breit und ausführlich berichtet. Welche Rolle könnte die deutsch-polnische BiblioboXX weiterhin für den Dialog zwischen Wrocław und Berlin oder für Polen insgesamt spielen und wie beurteilen Sie den Standort direkt vor dem Willy-Brandt-Zentrum?

A.: Diese breite Resonanz ist natürlich schön und der Standort vor dem Willy-Brandt-Zentrum auch passend. Wichtig erscheint mir, dass das Projekt auf ein breites Fundament gestellt und von vielen verschiedenen Partnern getragen wird, sowohl auf der deutschen als auch auf der polnischen Seite. Nur so kann es ein lebendiger Schauplatz des Austausches sein. Ich wünsche dem Projekt jedenfalls weiterhin viel Erfolg.

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Schicksalsjahr 1938

Zeitzeugnisse der deutsch-jüdischen Diaspora

In der BücherboXX am Gleis 17 versuchen wir immer wieder das themenzentrierte Regal mit passender Literatur zu bestücken. Heute wollen wir auf ein Onlineportal der Bundeszentrale für politische Bildung hinweisen.
Ausgrenzung und Verfolgung
2018 jähren sich die einschneidenden Ereignisse des Jahres 1938 zum 80. Mal. Wie kaum ein anderes Jahr markiert dieses eine Zäsur in der deutsch-jüdischen Geschichte. Binnen weniger Monate ändert sich die Situation deutschsprachiger Juden schlagartig und endgültig. Die Entrechtung, Diskriminierung und Verfolgung verschärft sich massiv, die Gewalt eskaliert. Am 9. November 1938 gipfelte der staatliche Antisemitismus in deutschlandweiten Pogromen gegen Juden. Synagogen brannten, jüdische Geschäfte wurden geplündert und brutale Übergriffe fanden auf offener Straße statt. Das Jahr 1938 zeigt exemplarisch, welche verheerenden Folgen Diffamierung, Ausgrenzung und Entrechtung von Minderheiten haben können. Angesichts zunehmend populistischer und extremistischer Tendenzen auf nationaler und internationaler Ebene ist das Thema hochaktuell. Weiterlesen

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Reminiszenz an die BücherboXXen

Dank ARTE können wir hier einen kleinen Filmbeitrag posten, der mit einem Klick über das Bild zu erreichen ist.

Die Bilder sind von Eva Könnemann. Vielen Dank!

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10. Juni 2018 | Zwei Lesungen …

… rund um die BücherboXXen.

(1) „Berlin ist ja so groß“ – Berliner Lieder mit Otto Reutter, Claire Waldorff u.a.
vorgestellt aus der Schellackplatten-Sammlung von Michael Halfmann

10.6.2018 | 16.00 Uhr – ab 15.00 Uhr Kaffee & Kuchen
Lesecafé im Stadtteilzentrum, Halemweg 18, 13627 Berlin

(2) Die Vorlesewesen vom Rüdesheimer Platz im IBZ

20180610_Vorlesewesen_Lesung

Herzlich Willkommen! 

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Wieder da!

Seit heute Mittag [17. Mai 2018] steht die Fußball BücherboXX am Halemweg „Elf Freunde müsst ihr sein. AnaLog.“

Jetzt fehlt nur noch die finale Gestaltung. Einen entsprechenden Aufruf zur Mitgestaltung haben wir angebracht.

Vielen Dank vor allem den Jungs vom Sägewerk Grunewald. Große Leistung!

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